Ihr nachhaltiger Leistungsaufbau

Die Regeneration von Überlastungsverletzungen erfordert Nachhaltigkeit.

Ihre körperlichen Ressourcen sind zugleich der Ausgangspunkt und der Schlüssel zum Erfolg. Sie sind messbar: Mit Hilfe evidenzbasierter Messmethoden erhalten Sie Ihren individuellen Trainingsplan. Wir reden darüber, welches Körpergewebe sich in welcher Zeit regenerieren lässt. Dann legen wir gemeinsam die nötigen Aufgaben fest. Diese verteilen wir so auf die Tage, Wochen und Monate, dass Ihre Belastungen ausgeglichen werden, statt zusätzlichen Stress zu verursachen. Von da an geht es aufwärts!
Am Ende des Coaching-Prozesses haben Sie das nötige Wissen und die eigene Kontrolle über Ihre Trainingssteuerung. Ihre Ziele behalten wir stets im Blick. Ganz gleich ob die berufliche Leistungsfähigkeit im Vordergrund steht oder auch Ergebnisse in Sportarten wie Laufen, Radfahren, Triathlon und Spielsportarten.
Die Kommunikation im Coaching-Verlauf kann zum Teil digital erfolgen. 

Monitoring

Mit Hilfe des 5-S-Netzes der Regeneration (s. Grafik) wird die Ausgangslage klar erfasst und der Verlauf abgebildet. Gibt es z.B. Faktoren, die der Regeneration bzw. dem Leistungsaufbau im Wege stehen? Stressdämpfung und regenerativer Schlaf sind die Voraussetzungen, für die messbare Interventionen bereit stehen. Sehen wir "schädliche" Bewegungsmuster in der Videoanalyse?
Auf der Basis ausgewählter Daten wird das Training neu aufgesetzt und zuverlässig gesteuert: Herzratenvariabilität (HRV), Laktatleistungstests und Herzfrequenzaufzeichnungen im Training offenbaren den Erfolg.

Fallbeispiele

Ein Gewebeschaden muss nicht weh tun, wenn alles im Gleichgewicht ist.

Markus (53 J.) war früher aktiver Tennisspieler. Er saß zuletzt 9-10 Stunden am Tag am Schreibtisch und machte am liebsten HiiT-Training. Seine Menisken und der Knorpel in beiden Knien sind geschädigt. Eine Sehne in der Schulter tat weh, sobald er den Arm hob. Cortisonspritzen halfen nur kurzfristig. Alle Anläufe wieder Sport zu machen, waren frustrierend.

In dem 5-S-Netz sah er sofort, warum sein Schmerz anhielt: Er schlief zu kurz, hatte zu viel Stress und zu wenig Bewegungszeit, die zu intensiv war. Heute hat er einen Stehschreibtisch und steigert mit Biofeedback gezielt seine Schlafeffizienz
Dies ist der Prozess:

Die Kurve zeigt den Wochenverlauf von Markus Alltagsbelastung als rMSSD. Das ist ein Wert aus der Herzratenvariabilität (HRV). Er steht für das "parasympathische Tuning", das Erholung ermöglicht.
Markus Woche ist stressig:  Die Erholung vom Wochenende schwindet bis Freitags kontinuierlich. Seit Monaten kümmerte er sich am Wochenende um seine Eltern .
Um seine Ressourcen gezielt aufzubauen, steuerten wir das Training ausgleichend: Freitags wurde regenerativ trainiert, am Wochenende ausdauernd. Montags konnte  intensiv trainiert werden, sofern die Erholung gegeben war.

Die Kurve zeigt den Jahresverlauf des rMSSD.
Markus Erholungsfähigkeit steigerte sich langsam, Monat um Monat. In einem Jahr hatte er so viele Ressourcen aufgebaut, dass er heute fit und schmerzfrei ist. Nach zwei Wochen spürte Markus erste Erfolge bei schmerzfreierem Training, nach drei Monaten fingen seine Schmerzen insgesamt an, sich dauerhaft zurückzubilden.

Schneller werden durch langsameres Lauftraining.

Kathrin (42 J.) aß gesund und joggte bisher 2x / Woche, um ihren stressigen Beruf mit Doppelbelastung auszugleichen. Immer häufiger meldete sich ihre Achillessehne und die Außenseite ihres Knies. Die Wettkampfziele im Halbmarathon konnten nicht erreicht werden. Verschiedene Maßnahmen halfen nicht: Medikamente, Physiotherapie und Stoßwellen. Heute nutzt sie einen nachhaltigeren Trainingsplan, in dem sie gezielt die Grundlagenausdauer aufbaut. 
Dies ist der Prozess:

Herzfrequenz beim Training:
Früher lief Kathrin  ihr Wochenpensum in 2 Einheiten pro Woche, "noch schnell" nach der Arbeit und vor dem Kinder zu Bett bringen. 
Sie lief zu viel im mittleren Bereich und dafür zu lange. Die Herzfrequenz war zu hoch und stieg bei gleichem Tempo stetig an, als wäre sie "auf der Flucht" gewesen. Das Training war kein Ausgleich sondern eine Zusatzbelastung.

Wir ermittelten mit Laktatleistungsdiagnostik (s. Kurve rechts) das "Regenerative Tempo" und das "Grundlagentempo", das viel langsamer ist. So konnte sie ihr Pensum durch häufigere, langsamere Läufe erreichen und Ressourcen aufbauen. Ein Mal in der Woche legte sie eine Schnelle Einheit hin. Das Training wurde besser polarisiert: Statt viel im mittleren Tempo zu arbeiten, wurde 80-90% langsam und 10% schnell trainiert.

Das nachhaltige Training machte Kathrin leistungsfähiger. Die Grundlagenausdauer hat sich gesteigert (grün). Die Laktatkurve verschob sich nach rechts, hin zu mehr Ausdauer. Sie kann Wettkämpfe nun schneller angehen, obwohl sie insgesamt langsamer lief.

In der ganzheitlichen Physiotherapie werden Hands-On-Behandlung und der Übungsaufbau mit dem nachhaltigen Leistungsaufbau verknüpft: